Erdbeeren

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Willkommen in unserer Erdbeer-Kategorie. Beim Wort Erdbeere denken wir alle an die kleine, rote, süße Frucht in Herzform. Was viele nicht wissen: Es gibt zahlreiche unterschiedliche Erdbeersorten – und alle sind auf ihre Art beeindruckend!

Wussten Sie zum Beispiel, dass es eine Erdbeere gibt, die nach Ananas schmeckt? Die Pineberry ist eine weiße Erdbeere mit Ananasaroma – bei typischer Erdbeer-Textur! Erdbeeren sind köstlich, und ihr Geschmack ist viel intensiver, wenn sie wirklich frisch sind.

Frischere Erdbeeren als die aus dem eigenen Garten gibt es nicht! In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an Samen und wurzelnackten Pflanzen – wählen Sie die ideale Erdbeere für sich!

Was steckt in Erdbeeren?

Erdbeeren enthalten viel Vitamin C und Mangan sowie Folsäure (Vitamin B9) und Kalium. Sie sind reich an Ballaststoffen und Polyphenolen, enthalten kaum Natrium und Fett und sind kalorienarm.

Warum sind nicht alle Erdbeeren rot? Ist das schlimm?

Ganz und gar nicht! Die schwarze Erdbeere wurde ohne Gentechnik gezüchtet! Die gelben Erdbeeren „Yellow Wonder“ sind eine Sorte der Walderdbeere (Fragaria vesca), die in Europa und Asien heimisch ist und deren Früchte schon in der Steinzeit gesammelt wurden! Die Sorte pineberry mit weißen Früchten und roten Samen ist eine Kreuzung aus Fragaria chiloensis aus Südamerika und Fragaria virginiana aus Nordamerika – denselben Elternarten wie unsere klassische rote Gartenerdbeere (Fragaria × ananassa). Die weiße Erdbeereist nicht rot, weil ihr ein Protein fehlt, das für die rote Färbung der Erdbeere verantwortlich ist!

Erdbeeranbau: Wie zieht man Erdbeeren aus Samen?

Die Anzucht von Erdbeeren aus Samen klingt schwierig, ist es aber nicht. Füllen Sie Anzuchtschalen mit Erde, befeuchten Sie sie, drücken Sie die Samen leicht an (Lichtkeimer) und geben Sie ihnen einige Wochen Zeit zum Keimen.

Erdbeersamen keimen innerhalb von einer bis sechs Wochen. Sechs Wochen nach der Keimung pikieren Sie die Sämlinge in größere Einzeltöpfe. Nach weiteren sechs Wochen sind sie bereit zum Auspflanzen – und Sie haben Ihre eigenen Erdbeerpflanzen! Wenn Sie im Winter beginnen, halten Sie die Pflanzen bis zum Frühjahr drinnen, bis keine Fröste mehr drohen.

Erdbeeranbau: Wie pflanzt man wurzelnackte Erdbeerpflanzen?

Der Anbau mit wurzelnackten Pflanzen ist noch einfacher: Sie trennen die Pflanzen und entscheiden, wohin sie kommen – in einen einfachen Topf oder direkt ins Beet! Im Topf füllen Sie Erde bis etwas über die Hälfte ein, setzen die Pflanze hinein, bedecken die Wurzeln mit etwas Erde und drücken sie rundherum leicht an. Direkt nach dem Pflanzen gießen, damit sich die Erde setzt!

Welche Erdbeersorten gibt es bei uns als Samen?

In unserem Shop finden Sie Erdbeersamen in großer Vielfalt! Wählen Sie eine klassische Sorte oder etwas Besonderes wie die weiße Erdbeere White Soul, die gelbe Erdbeere Yellow Wonder oder die schwarze Erdbeere Black Strawberry! Es gibt Sorten für den Anbau als Klettererdbeere, aromatische Sorten, auffällige Sorten für den Garten wie die Riesenerdbeere (Giant Strawberry) und Sorten für kleine Gärten oder Balkone wie die 4 Seasons, Red Alpine Regina und viele mehr!

Welche Erdbeersorten gibt es bei uns als Pflanzen?

Wenn Sie nicht warten möchten, bis Ihre Samen keimen, und möglichst bald eigene Erdbeeren naschen wollen, finden Sie bei uns auch wurzelnackte Erdbeerpflanzen für einen einfachen Start! Wählen Sie zwischen Fragaria × ananassa ‚Korona‘ oder Fragaria × ananassa ‚Ostara‘ – oder etwas Besonderem wie der Riesenerdbeere (Giant Strawberry)oder der weißen Pineberry , die nach Ananas schmeckt!

Was sind Erdbeeren?

Die Gartenerdbeere ist eine weit verbreitete Art der Gattung Fragaria und wird weltweit wegen ihrer Früchte angebaut. Geschätzt werden ihr typisches Aroma, die leuchtend rote Farbe, die saftige Textur und die Süße. Erdbeeren werden in großen Mengen gegessen – frisch oder verarbeitet zu Marmelade, Saft, Kuchen, Eis, Likör, Milchshakes, Schokolade usw.

Künstliches Erdbeeraroma wird zudem in Bonbons, Seife, Kosmetik und vielen anderen Produkten verwendet. Es gibt kriechende und kletternde Erdbeersorten. Die Frucht ist meist herzförmig und trägt an der Oberfläche viele kleine Samen (Nüsschen).

Erdbeeren sind meist rot, doch in den letzten Jahren sind auch Sorten in anderen Farben aufgetaucht – weiß, schwarz, gelb und mehr! Größter Erdbeerproduzent der Welt ist heute China.

Erdbeeranbau: Wie gelingt der Anbau im Freiland?

Erdbeeren gedeihen auf vielen Böden, bevorzugt aber auf sandigen oder lehmigen. Wichtig ist eine gute Drainage, damit sich keine Staunässe bildet, die zu Wurzelkrankheiten führen kann. Leichte Böden erwärmen sich im Frühjahr schneller, sodass das Wachstum früher beginnt – sie trocknen im Sommer aber auch schneller aus und müssen häufiger bewässert werden. Schwere Böden halten Feuchtigkeit und Nährstoffe gut, müssen für moderne Erdbeersorten aber ausreichend durchlässig sein.

Ich habe keinen Garten. Kann ich trotzdem Erdbeeren anbauen?

Für Erdbeeren braucht es nicht unbedingt viel Fläche – Sie können sie auch wunderbar auf dem Balkon ziehen. Wählen Sie einen sonnigen Platz, denn Erdbeeren brauchen viel Licht – ideal sind 6–8 Stunden Sonne am Tag. Topf-Erdbeeren können Sie im Tagesverlauf dem Licht nachrücken. Schützen Sie sie vor extremem Wetter und Wind!

Wie oft muss ich Erdbeeren gießen?

Die Erdbeere ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit flachen Wurzeln und braucht deshalb regelmäßig Wasser. Achten Sie aber auf gut durchlässigen Boden ohne Staunässe, da sonst Wurzelfäule droht. Am besten gießen Sie direkt auf den Boden oder per Tropfbewässerung.

Als Richtwert: im Frühjahr 2–3 Mal pro Woche, im Hochsommer bei Hitze täglich. Gießen Sie möglichst früh am Morgen, nicht in der prallen Sonne. Wachsen die Blätter schlecht und trägt die Pflanze wenig, bekommt sie vermutlich zu wenig Wasser; vergilbte Blätter können dagegen ein Zeichen für zu viel Wasser sein!

Welchen Dünger brauchen Erdbeeren?

Erdbeeren sind nicht besonders nährstoffhungrig, doch vor dem Pflanzen sollten Sie den Boden mit einem Bio-Dünger anreichern. Gut geeignet ist zum Beispiel Gemma mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Phosphor, der ein gesundes Wurzelwachstum fördert. Für vollere, süßere Früchte empfiehlt sich ein kaliumreicher Bio-Dünger für Fruchtpflanzen. Beachten Sie die Gebrauchshinweise – die Ergebnisse sehen Sie bald!

Wissenswertes über Erdbeeren

Erdbeeren enthalten neben Vitamin C auch Eisen, Kupfer, Magnesium, Phosphor sowie die Vitamine B6, K und E und reichlich Ballaststoffe. Sie sind ein beliebter Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung. (Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine ärztliche Beratung.)

Worauf muss ich beim Erdbeeranbau achten?

Der Boden sollte stets leicht feucht sein, ohne dass sich Wasser staut. Erdbeeren lieben die Sonne; in sehr heißen Regionen mit starker Sonneneinstrahlung wählen Sie besser einen halbschattigen Platz. Sie vertragen zwar niedrige Temperaturen, aber keine plötzlichen Temperaturstürze oder Spätfröste während der Blüte.

In Regionen mit strengen Wintern sollten Sie die Pflanzen daher abdecken – ebenso bei starken Regenfällen. Erdbeeren wachsen auf allen Böden; für beste Ergebnisse verwenden Sie im Topf eine Bio-Erde mit organischem Dünger aus unserer Kategorie Dünger, im Beet geben Sie ihn oberflächlich zur Bodenverbesserung dazu.

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Erdbeeren können Sie grundsätzlich fast das ganze Jahr über pflanzen! Ideal ist das Frühjahr nach den letzten Frösten: Dann wächst die Pflanze schnell, die Blüten erscheinen je nach Sorte im Mai und Juni – die volle Ernte gibt es meist im Folgejahr. Pflanzen Sie früher, sollten Sie die Pflanzen vor winterlichem Wetter schützen. Übrigens: Erdbeeren legen im Winter eine Ruhephase ein und treiben jedes Frühjahr erneut aus, bereit für die nächste Ernte!

Wie erntet man Erdbeeren?

Die Früchte sind meist 4–6 Wochen nach der Blüte erntereif. Pflücken Sie nur reife Früchte, etwa alle drei Tage. Und wie? Schneiden oder knipsen Sie den Stiel vorsichtig ab, statt an der Frucht zu ziehen, um die Pflanze nicht zu beschädigen. Bei einmaltragenden Sorten dauert die Ernte bis zu 3 Wochen.

Sind wilde Erdbeeren giftig?

Anders als manche glauben, sind Walderdbeeren nicht giftig – ihre Früchte sind essbar und köstlich. Es gibt jedoch eine ähnliche Pflanze, die Indische Scheinerdbeere, mit gelben (statt weißen) Blüten, deren Früchte kaum Geschmack haben.

Woher stammt die Erdbeere?

Die Erdbeere ist eine mehrjährige, krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Walderdbeeren wurden schon in der Antike gesammelt und in der römischen Literatur erwähnt. Im 14. Jahrhundert begannen die Franzosen, Erdbeeren aus dem Wald in ihre Gärten zu holen: Karl V., König von Frankreich von 1364 bis 1380, ließ 1.200 Erdbeerpflanzen im königlichen Garten setzen.

Im frühen 15. Jahrhundert erwähnten Mönche in Westeuropa die Walderdbeere in ihren Handschriften, und die Erdbeere findet sich in der italienischen, flämischen und deutschen Kunst sowie in englischen Miniaturen. Die heutige Gartenerdbeere entstand im 18. Jahrhundert in Frankreich (Bretagne) aus der Kreuzung der Chile-Erdbeere mit der Scharlach-Erdbeere aus Nordamerika. Zuvor waren Walderdbeeren und ihre Auslesen die übliche Quelle der Früchte.